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Maximilian Hassatzky

Mitbegründer & Projektleiter

“Se groni, až ludy swóju rěc wóžywiju. Na pšawdu pak jo rěc, ako swój lud wóžywijo.” – 

– “Es wird gesagt, dass Gemeinschaften ihre Sprache revitalisieren. In Wirklichkeit aber ist es die Sprache, welche die Gemeinschaft revitalisiert.” –

Ryan Decaire, Centre for Indigenous Studies and Department of Linguistics, University of Toronto

Gregor Kliem

Mitbegründer

“Ja som pśeznanjony, až jo rěcna rewitalizacija móžna. Wacej njeby ja powědał ze swójimi źiśimi serbski! Rowno pśikłady drugich mjeńšynow daju mě dowěru, až dajo teke za Dolnoserbšćinu pśichod ako rěc wšedneje komunikacije. Dajśo nam tu wědu a nazgónjenja drugich wužywaś!

“Ich bin überzeugt, dass Sprachrevitalisierung möglich ist. Sonst würde ich nicht mit meinen Kindern Niedersorbisch sprechen! Gerade die Beispiele anderer Minderheiten geben mir das Vertrauen, dass es auch fürs Niedersorbische eine Zukunft als Alltagssprache gibt. Lasst uns das Wissen und die Erfahrungen anderer nutzen!” 

Co zewšym groni “Zorja”?

Was bedeutet “Zorja” eigentlich? Auf der Suche nach einem Namen für unsere Mission sind wir auf dieses vielschichtige und uralte Wort gestoßen. Es geht als Name einer Lichtgöttin direkt auf die urslawische Sprache und Mythologie zurück, weshalb es sich in allen slawischen Sprachen sehr ähnelt. Gleichzeitig bezeichnet “Zorja” allgemein die “Röte am Himmel”, insbesondere aber die “Morgenröte” und steht somit für den Beginn eines neuen Tages, für eine neue Chance. Wie kein anderes Wort verkörpert es für uns somit gleichzeitig Tradition und Zukunft der niedersorbischen Sprache und Kultur.